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Der Staat ist die Gemeinschaft seiner Bürger - der Staat ist also kein abstraktes Sein sondern wir alle sind der Staat.

Die Regierung vertritt den Staat und damit seine Bürger. Regierungen sind aber selten die Lösung für Probleme - sie sind das Problem (US-Präsident Ronald Reagan).
Regierungen haben die Hauptaufgabe, die Freiheit der Bürger zu schützen.

Die individuelle Freiheit ist das höchste Gute des Menschen. Sie wird durch die Freiheit der Mitmenschen und durch moralisch, sittliche Normen, eingeschränkt.

Die Aufgabe der Regierung als Repräsentantin des Staates ist es, alles was die freie Entfaltung der einzelnen Bürger hemmt abzubauen aber dennoch den Schutz der Freiheit des jeweils Nächsten zu garantieren.

"Eine Welt in der alle Menschen Gutes tun aber nicht weil sie sich frei dafür entscheiden sondern weil sie dazu gezwungen werden, ist der Hölle viel näher als dem Himmel." (Papst Johannes Paul II) Dieser Satz kann als klare Kritik des modernen Wohlfahrtsstaates gesehen werden.

Heute kümmert sich die Regierung darum, den arbeitenden Menschen, die Werte, Güter und Arbeitsplätze schaffen, einen großen Teil dieser Werte über Steuern und Abgaben wegzunehmen um diese umzuverteilen.

Muß der "Staat" der größte Land- und Forstbesitzer sein? Muß der Staat Immobilien besitzen? Muß der Staat Eisenbahnen und Busse und Flughäfen und Industriebetriebe besitzen? Muß der Staat die Pensionen seiner Bürger organisieren, limitieren, verwalten und vorschreiben. Muß es eine staatliche Krankenversicherung geben? Muß der Staat Kindergärten, Schulen und Universitäten betreiben? Muß der Staat Straßen bauen und verwalten? Könnte nicht vieles davon und noch weit darüber hinaus, privatwirtschaftlich besser und effizienter organisiert werden und Steuermittel nur dort eingesetzt werden, wo sich einzelne Bürger diese Leistungen selber nicht finanzieren können?
 
 
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