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Die Freiheit ist das höchste Gut des Menschen.
Nur in Freiheit kann er seine Talente und Möglichkeiten entfalten und sich zwischen Gut und Böse - Richtig und Falsch entscheiden.

Das Argument, die Freiheitsrechte zugunsten eines höheren Gutes, wie dem Gemeinwohl, der sozialen Sicherheit, etc. einzuschränken, darf niemals unterstützt werden. Im Gegenteil, muß die individuelle Freiheit mit allen Mitteln gegen den Staat und die Regierungen verteidigt werden.

"Eine Welt in der alle Menschen Gutes tun aber nicht weil sie sich frei dafür entscheiden sondern weil sie dazu gezwungen werden, ist der Hölle viel näher als dem Himmel." (Papst Johannes Paul II) Dieser Satz kann als klare Kritik am modernen Wohlfahrtsstaat gesehen werden.

Allerdings gilt natürlich eine Selbstbeschränkung der Freiheit. Der Einzelne verzichtet in Freiheit auf mehr Konsum, auf mehr Freizeit, auf mehr Arbeit, etc. um einem höheren Gut zu dienen. Das kann seine Familie, sein Nächster, bedürftige Mitglieder der Gesellschaft, etc. sein.

Die individuelle Freiheit muß immer eingebettet in die Tugenden der Menschheit gelebt und verstanden werden. Die Tugendlehre stammt aus der klassischen Philosophie, von Aristoteles und hat von dort Eingang in die Soziallehre der katholischen Kirche gefunden:

Der Mensch unterwirft sich freiwillig und um ein tugendhaftes Leben zu führen der Klugheit, der Gerechtigkeit, der Tapferkeit und der Mäßigkeit. In der katholischen Soziallehre werden diese sogenannten Kardinaltugenden von den Göttlichen Tugenden: Glaube - Hoffnung - Liebe gekrönt.

Wo die individuelle Freiheit eingebettet in die gelebten Tugenden auftritt, kann und wird sie niemals entarten und muß sie nicht staatlich reguliert und eingeschränkt werden.

Es ist also die vorrangige Aufgabe einer Gesellschaft die Tugenden zu verbreiten, erklären, fördern und vertiefen, um dadurch die Freiheit zu beschützen und zu stärken.
 
 
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